Die Einrichtung
des großen Madagaskar Taggecko sollte viele senkrecht aufgestellte Bambusstäbe
beinhalten. Diese mag er am liebsten, wegen der glatten Unterseite. Um so mehr
Äste zum klettern vorhanden sind, umso größer wird die Lauffläche des Geckos. Optisch und
praktisch eignen sich besonders Bambusstangen von einem Durchmesser von 5 cm.
Erhältlich sind sie in vielen Bau- und Pflanzenmärkten. Das Terrarium sollte
täglich besprüht werden, darüber nehmen die Geckos das Trinkwasser auf. Jedoch
sollte man auch eine Wasserschale ins Terrarium stellen.
Bodengrund spielt eine untergeordnete Rolle. Wenn man ein
Terrarium
besitzt, welches nicht über 80 cm groß ist, eignet sich als Bodengrund besonders
gut JBL TerraBark 5-10mm. Dies ist Pinienrinde. Man sollte nicht zu kleine Rinde
kaufen, denn dann frisst der Gecko sie beim Fangen von Futtertieren mit. Eine
Höhe von 3cm aus Bodengrund reichen aus. Dies geht jedoch nur wenn man die
Pflanzen in den Plastiktöpfen lässt. Ich handhabe es so, dass ich die Töpfe
hinter Rinden, oder Schieferplatten verstecke.
Pflanzen
sollten
nicht nur schön sein, sondern dem Gecko auch zum klettern dienen. Bevor man neue
Pflanzen ins Terrarium stellt, sollte man sie gründlich abbrausen, um sie von
Pestizidrückstände zu befreien. Bewährt hat sich bei mir vor allem die Bogenhanf
Art Sanseveria. Ihre Äste sind stabil und knicken nicht ab, außerdem gehen ihre
langen Blätter senkrecht in die Höhe. Außerdem vorhanden in meinem Becken ist
eine Bromelie. Sie ist vor allem etwas fürs Auge, wenn sie blüht. Nur selten
klettert mein Gecko auf ihren Blättern.
Sie sind nicht stabil genug. Als Bodenpflanze habe ich ein kleines Farn gewählt.
Darin lauert er bei der Jagt auf Heimchen. Eine Kletterpflanze hat sich bei mir
nicht bewährt. Sie ging ein und wurde braun.